Burry my heart on the coast – Ostseeliebe

“Hold me still….burry my heart on the coats.”

Songtexte sind etwas wunderbares. Vor allem, wenn sie einen Gefühlszustand zu 100% auf den Punkt bringen. Letztes Wochenende war ich zwar nicht das zweite Mal in meinem Leben am Meer, dafür aber an der Ostsee. Kaum zu glauben, als Ossi und ehemaliges DDR Kind (auch wenn noch sehr klein).

Für immer Fernweh

Mein unbändiges Fernweh hat früher bei dem Gedanken im eigenen Land zu verweilen und zu urlauben immer laut geschrien. Mindestens eine Landesgrenze muss doch zu überqueren sein oder zumindest ein Flugzeug zu betreten, damit das Gefühl des Reisens, der Entdeckerlust und des Abenteuers zu befriedigen sei. Weit gefehlt. Denn: Oh Deutschland du bist so schön und liebe Ostsee: you got my heart!

Aber zurück zum Anfang zurück…besser gesagt wie alles begann: letztes Jahr habe ich nach gefühlten 1049579437 Jahren meine Studienlaufbahn endlich beendet und mein Masterstudium abgeschlossen. Meine liebe Schwester honorierte mir dieses Lebensereignis mir einer Einladung zum verlängerten Wochenende an der See.  Drei Tage Schwesterliebe, Wellness, Hotel und massenhaft Essen sollten es werden. Drei Tage Schwesternliebe, Wellness, Hotel, massenhaft Essen aber vor allem: endlose Spaziergänge bei abgefahrensten Sonnenuntergang am Strand in Bansin sind es geworden, inklusive Meerblick vom Bett aus.

Danke Juliane, ich liebe dich <3

Das Hotel- Seetel Beach Hotel 

Anreise

Nachdem ich vier ereignisreiche Tage zum Arbeiten in der britischen Hauptstadt verbrachte, fanden wir uns kurze Zeit später auf der Autobahn Richtung Stralsund wieder. Am Spätnachmittag angekommen und drei Mumford and Sons Alben später, bezogen wir das Seetel Beachhotel und nutzen die Zeit bis unser Zimmer (naja nennen wir es mit über 40qm mal eher Suite) fertig war, für die erste Erkundung am Strand.

Happy me <3
Wasser und Strandkörbe soweit das Auge reichen…

Sobald ich das Meer sehe, könnte ich weinen! Es ist jedes Mal so, als würde ich meine große Liebe wiedersehen. Ich möchte Sie in mich aufsaugen und finde keine Worte für die starken Gefühle, welche sie in mir auslöst. Endlose Weiten, pure Freiheit, Wasser, Sand, Wind…die Natur dreht mit ihrer Schönheit Purzelbäume in meinem Herzen. Wir sind einfach losgelaufen und ich hätte am liebsten niemals damit aufgehört.

Kalifornien oder Usedom?

 

 Der nächste Tag

Besoffen vom ganzen O2, schlief ich wie ein Baby, wachte zum Meeresrauschen auf und zog nach einem überdimensionalen Frühstück (und kurzen Abstecher ins Hotel eigene Fitnessstudio) in den Spa-Bereich zur Massage, mit anschließender Schwimmrunde im Pool und Saunagang. Die Ostsee hatte  mit einem wilden Gewitter und Regenmix beschlossen, es uns etwas leichter zu machen unsere gebuchten Anwendungen zu genießen…um direkt im Anschluss wieder barfuss und glücklich wie ein Knirps, die Promenade rauf und runter zu schlingern….Mascaropone Eiscreme mit Zimtzucker inklusive.

Und auch an diesem zweiten Abend schenkte uns die See ein Farbenspektakel, als ob Gott ein Bild in den wildesten Farben gemalt hätte…ich vermute im LSD Rausch.

Ich weiß wirklich nicht was das Meer, das Wasser mit uns machen…ob es daran liegt dass wir zu knapp 70% aus H2O bestehen?!

Was ich  jedoch ganz genau weiß ist, dass mich nichts mehr erdet, glücklicher macht und erfüllt als der Blick auf Sand und Wellen! In diesem Sinne: hold me still, burry my heart on the coast…ab ins Auto, die Ostsee ruft.

Habt ein schönes Wochenende!

Eure Madlén Boho

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